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Rehabilitation von Hüft – und Kniepatienten in Deutschland
Die häufigste Ursache für den Beginn einer physiotherapeutischen Rehabilitation in Deutschland stellen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems dar. Dazu gehören Rückenschmerzen, durch Arthritis notwendig gewordene Gelenkersatzoperationen und traumatische Verletzungen einschließlich Hüftbrüche.
In Deutschland erhalten jährlich 150.000 Patienten eine
Hüftgelenksprothese, 120.000 Patienten erhalten eine
Knieprothese und 100.000 Personen erleiden eine Hüftfraktur.
Diese Patientengruppe wird für durchschnittlich drei Wochen
ambulant oder stationärer behandelt. Das Ziel der
Rehabilitation ist der Wiederaufbau der geschädigten
Muskulatur, Erhalt und Ausbau des Bewegungsumfangs, die
Gewährleistung der fehlerfreien Nutzung der betroffenen
Gliedmaßen und generell die Sicherung des Erfolgs der
Intervention.
Die Anzahl der Hüftgelenksprothesen steigt um 7,5% pro Jahr
– deutlich schneller, als die Alterung der Gesellschaft
erwarten ließe. Ältere Patienten verlangen nach
schmerzfreier Teilhabe an allen Aktivitäten, und der
Hüftgelenkersatz ist zu einer Standardbehandlung geworden.
Die Fortschritte in der chirurgischen Intervention erfordern
nun auch Innovationen in der Rehabilitation: Innovationen,
die es den Therapeuten ermöglichen, ihre Patienten
effektiver und besser zu versorgen und sie schnell und
nachhaltig wieder auf die Beine zu bringen.
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